David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Schlagwort-Archive: Buchbesprechung

Dann wähl‘ doch AfD! Soeben ausgelesen: Frank Rudkoffsky – „Fake“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ach, ich bin so leicht auszurechnen. Da lauschte ich im Deutschlandfunk einer Buchbesprechung zu Frank Rudkoffskys neuem Roman „Fake“, hörte, dass es … Weiterlesen

8. September 2022 · Ein Kommentar

Neue Männer braucht das Land. Soeben ausgelesen: Monika Maron – „Artur Lanz“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen 1995 war es. Ich war 18 Jahre alt. Und mir wurde endgültig klar, dass der Versuch, es Frauen recht zu machen, ein … Weiterlesen

15. August 2022 · 15 Kommentare

The Tree of Life. Soeben ausgelesen: Thomas Verbogt – „Wenn der Winter vorbei ist“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Keine 100 Seiten und auch keine 50 Seiten, nein genau eine einzige Seite brauchte es. Dann wusste ich es bereits, wusste es … Weiterlesen

27. Juli 2022 · Hinterlasse einen Kommentar

Gegenentwurf zum Virtue Signaling. Soeben ausgelesen: Dag Solstadt – „Professor Andersens Nacht“ (1996)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Zugegeben, dass Dag Solstad in seiner norwegischen Heimat als eine der größten literarischen Nummern gilt, weiß aus hiesigem Blickwinkel betrachtet zu verwundern. … Weiterlesen

6. Juli 2022 · Hinterlasse einen Kommentar

Auf der Suche nach dem vergammelten Schinkenbrot. Soeben ausgelesen: Lukas Bärfuss – „Koala“ (2014)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Kennt ihr das? Ihr steht in eurem Wohnzimmer und denkt: Was zum Teufel müffelt hier denn so? Und ihr schaut euch um … Weiterlesen

2. Juli 2022 · Hinterlasse einen Kommentar

Der Unhold trägt immer ’nen Afro. Soeben ausgelesen: Chester Himes – „Die Geldmacher von Harlem“ (1962)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Wurde inzwischen eigentlich herausgefunden, ob die von mir so hingebungsvoll verteidigte Rasterfahndung tatsächlich nur noch von gewaltaffin-schizoiden Vollspacko-RassistInnen so hingebungsvoll verteidigt wird? … Weiterlesen

1. Juli 2022 · Hinterlasse einen Kommentar

Der Stalin war so ein guter Mann. Soeben ausgelesen: Nikoletta Kiss – „Das Licht vergangener Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Mir kam schon der Gedanke, ob wir – meine Schwester, die Cousins, meine Eltern, Onkel, Tanten und natürlich ich selbst – uns … Weiterlesen

24. Juni 2022 · 2 Kommentare

Sex von der Stange. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Der Hauptmann und sein Frauenbataillon“ (1974)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Malente. Ganz klar. Malente ist ein kleiner Ort in Schleswig-Holstein, keine 15.000 Einwohner, der außerhalb der unmittelbaren Region eigentlich komplett unbekannt sein … Weiterlesen

7. Juni 2022 · Ein Kommentar

Die Frau in der Literatur. Soeben ausgelesen: James Hadley Chase – „Eva“ (1945)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Die Damen, die Herren – kein Grund zur Aufregung. Nein, bei der Buchreihe „Die Frau in der Literatur“ handelt es sich nicht … Weiterlesen

14. Mai 2022 · Hinterlasse einen Kommentar

Ich bin der Graf von Monte Schizo. Soeben ausgelesen: David Vann – „Dreck“ (2013)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Der Gedanke, eine weitere Weltreligion zu gründen, kam mir auch schon. Oder, wenn es dafür intellektuell nicht reicht, zumindest eine neue Philosophie. … Weiterlesen

Jörg Fauser interviewt Charles Bukowski für den Playboy. Soeben ausgelesen: Jörg Fauser – „Der Klub, in dem wir alle spielen“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: (ohne Wertung, aber saugut) Gehören Sie auch zu den Menschen, die vor zehn bis fünfzehn Jahren dauernd bei eBay abhingen, inzwischen aber nahezu gar nicht mehr? … Weiterlesen

5. Mai 2022 · 4 Kommentare

Wenn der Autor nicht minder irre ist als seine Protagonisten. Soeben ausgelesen: Nikolai Gogol – „Tote Seelen“ (1842)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Vom russischen Meisterliteraten Iwan Turgenjew ist überliefert, dass er, als er in den 1830er-Jahren in Petersburg Geschichte studierte, auf einen Dozenten traf, … Weiterlesen

2. Mai 2022 · 2 Kommentare

Töten ist menschlich? Das kontroverse Gendergespräch. Kiss & Wonschewski reden über: Yishai Sarid – „Siegerin“ (2021)

Nikoletta Kiss und David Wonschewski, Autorin und Autor sehr unterschiedlicher Bücher, lesen gemeinsam Romane – und streiten. Das Konzept ist denkbar einfach: Sie mailen sich hin und her. Der eine reagiert … Weiterlesen

26. April 2022 · Hinterlasse einen Kommentar

Schonungslose Wohlstandsverwahrlosung. Soeben ausgelesen: Christian Kracht – „Eurotrash“ (2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Also ich finde das super, wenn ein erwachsener Sohn seine alte, mental arg hin- und hirnfällige Mama (bitte immer auf der zweiten … Weiterlesen

24. April 2022 · 2 Kommentare

Slippery When Wet. Soeben ausgelesen: Graham Greene – „Das Herz aller Dinge“ (1948)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Über ein Werk, das von zig Kritikergremien zu einem der bedeutendsten britischen Romane aller Zeiten gekürt worden ist, ist längst alles gesagt. … Weiterlesen

27. März 2022 · 3 Kommentare

Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Soeben ausgelesen: Philip K. Dick – „Der dunkle Schirm“ (1977)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Beliebte Bibelstelle, dieses 1Kor 13,12 – also aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther. Inspirierte schon 1961 den Pastorensohn Ingmar … Weiterlesen

17. März 2022 · Hinterlasse einen Kommentar

Glücksfaktor Träumetöten. Soeben ausgelesen: Richard Russo – „Diese gottverdammten Träume“ (2001)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Wer den Fehler macht, sich ausgiebig in sozialen Netzwerken herumzutreiben, kennt das erschütternde Phänomen: Die idiotischsten Einzeiler und Hashtags sind auch immer … Weiterlesen

16. März 2022 · 5 Kommentare

Eine Frau sieht rot. Soeben ausgelesen: Ariana Harwicz – „Stirb doch Liebling“ (2012)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Bitte seien Sie gnädig mir. Höchst selten bekomme ich derart öffentliche Aufmerksamkeit wie dieser Tage. Als ich auf dem Weg nach Hause … Weiterlesen

15. Februar 2022 · Ein Kommentar