David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Na, wer wird denn da gleich weinen? „Blaues Blut“ von David Wonschewski – die ersten Literaturkritiken.

Eigenlob, wer wüsste das nicht, muffelt. Und zwar ganz gewaltig. Wohl also der oder dem, die und der Personen finden, die diesen seelenschmeichlerischen Job für einen übernehmen. Zu dumm nur, dass wenn man ebensolche durchaus findet, das noch lange nicht bedeutet, dass die Welt was mitbekommt von deren seelenschmeichlerisch so wohlformulierten Aussprüchen. Und da stehen der und die Seelengeschmeichelte also da, landen fast schon wieder am Ausgangspunkt aller Überlegung, kommen nicht umhin das ihnen wohlformuliert Zugetragene selbst auszuposaunen. Eitle FatzkInnen! Et is‘ aber auch ein Kreuz.

Wer den bipolaren Wutbürgerroman „Blaues Blut“ noch nicht kennt, hier kann kurz hineingeschmökert werden:

Nun denn, Nasenklammern aufgesetzt, es folgt eine kleine Auswahl erster Kritikerreaktionen. (hier nur Auszüge, für die ganzen Besprechungen bitte und sehr gerne die Links klicken):

————————————————————-

Der für seine akademisch profunden Kenntnisse bekannte Literaturfeuilletonist Alexander Carmele hat sich kurz nach dem Verriss von Sibylle Bergs neuem Werk „RCE“ ausgerechnet meinen Roman „Blaues Blut“ vorgenommen. Und es einem Vergleich mit Thomas Bernhard, Albert Camus, Maxim Biller, Heinz Strunk, Michel Houllebecq und sogar Quentin Tarantino unterzogen.

„In „Blaues Blut“ treibt David Wonschewski den Begriff selbsttherapeutisches Schreiben auf die Spitze, und zwar melodisch, rhythmisch, intensiv vom aller ersten Wort an. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund, lässt alles raus, aber nicht wahllos, ungeformt, sondern in sich verdichtenden, amalgierenden Sequenzen und Stanzen in Oktaven- und Oratoriumsform. Das Ergebnis liest sich als Tour de Force einer Selbst- und Weltdestruktion, die so intensiv, voller Verve vonstattengeht, dass sie aus reiner Lebenslust entspringt. Was nämlich auf den 250 Seiten Roman und Prosatext geschieht, ist Brandschatzung, Atomisierung, das vivisektiererische Recycling, um einen Neuanfang zu ermöglichen, und dies in den besten Jahren der einsetzenden Midlife-Crisis Mitte vierzig (…)“

Wer die ganze heftig-deftige Auseinandersetzung lesen mag, klicke bitte: HIER.

————————————————————-

„Im Roman lauert derber Tiefgang. Der Text verschleiert den Anspruch zuweilen in Einfachheit und lässt an cineastische Werke wie zum Beispiel „Fight Club“ erinnern. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ein schwarzer Humor und der witzige Blick auf eine stagnierte und moralisierte Gesellschaft, der den Sound eines Beuteltiers von Marc-Uwe Kling besitzt. David Wonschwewski wird auch zuweilen mit Thomas Bernhard und David Foster Wallace verglichen.“. Der nicht gerade für Anspruchslosigkeit bekannte Literaturrezensent Hauke Harder hat meinem neuen Roman „Blaues Blut“ eine gewisse Inhaltshaftigkeit beschienen. Und zwar: HIER.

———————————————————————————–

Der renommierte Buchblogger Dieter Wunderlich schreibt auf www.dieterwunderlich.de unter anderem:

————————————————————————————————-

Die intelligent-feinsinnige Wiener Autorin Nikoletta Kiss hat eine längere Begutachtung geschrieben, die jedoch erst Ende Mai auf einer der bedeutendsten Plattformen für Indie-Literatur erscheinen wird. Für ihre eigenen Kanäle hat sie vorab daher „lediglich“ eine Kurzbefindlichkeit verfasst (bitte klicken Sie auch HIER):

———————————————————————————————-

Auch der großartige, stark von Bukowski beeinflusste Underground-Autor Hank Zerbolesch hat mein Buch gelesen und sagt (man klicke gerne auch HIER):

——————————————————————–

Der nicht minder bewundernswerte Literaturblogger tom.wihajster schreibt auf Instagram (HIER)

„Jetzt gibt es einen neuen Roman von David Wonschewski und damit die Chance, ein bisschen tiefer in den Gedankenkosmos des Autors einzudringen. Und eins kann ich sagen: der Mann kann nicht nur Sprint, sondern auch Marathon. … der Text von David Wonschewski hat die Kraft und den Esprit, die ich von seinen Blogbeiträgen kenne. Obwohl nicht viel an Handlung passiert, zieht er durch thomasbernhardschen Furor den Leser mit. Ein Beitrag zur Gesellschafts- und Befindlichkeitsanalyse heutiger Männlichkeit, der nicht nur philosophisch, sondern vor allem auch sehr witzig ist. Chapeau! (Und jetzt brauch ich Nutella!)“

Last and least ein kleiner Blick in die aktuell 21 Rezensionen (Stand 01. August des Jahres 2022) beim Großhändler aller Großhändler. Einzusehen: HIER. Untenan einkopiert nur ein paar, nun, Schmeichlereien eben. Wer mehr so auf die verbalen Tief- und Nackenschläge steht, die „kauf alles, nur nicht diese schreckliche Buch“- Kommentare lesen will, muss tatsächlich den Link bemühen. Ich bin doch nicht blöde und verbreite das hier selbst. Ha.

„Das muss man erst einmal schaffen: Ich dachte, Literatur über Depressionen („Schwarzer Frost“), Einsamkeit und Sterben („Geliebter Schmerz“) oder vergebliche Liebe und Stalking („Zerteiltes Leid“) sei so komplex, dass es einen als Leser erdrückt. Doch dem ist nicht so – stattdessen musste ich unangenehmerweise oft grinsen und lachen, als ich las, wie Autor David Wonschewski sich so dermaßen in die Themen reinsteigert, dass für mich auch am neuen Roman „Blaues Blut“ kein Weg vorbeiführte.“

„Ich hab geweint, ich hab gelacht. Das können nur wenige Bücher in mir auslösen. Ein Buch, dass man nach dem Lesen mit sich weiter herumträgt und so schnell nicht mehr vergisst.“

„Blaues Blut ist wie schon „Schwarzer Frost“, ein Roman, das einen dazu bringt den Autor und den Protagonisten, Frankenfelder, erstmal so gar nicht zu mögen. Dabei sind sie nur Überbringer einer schlechten Charakternachricht. Mein Buch ist wieder voll mit gelben Zetteln, ich unterstreiche mir einen Wolf, lauter Halbgedanken und Miniwahrheiten, über die weiter nachgedacht werden will.“

Nach „Zerteiltes Leid“ und „Schwarzer Frost“ mein dritter Roman von Wonschewski. Und diesmal hat er echt den literarischen Vogel abgeschossen, ich werde – im positiven Sinne – eine Zeit brauchen von dem Stoff, den er da verarbeitet, wieder runterzukommen. Was sich auf dem Buchrücken wieder einmal wie eine etwas hilflose Krimistory liest, entpuppt sich einmal mehr als heftig philosophisch-psychologischer Literarturritt. Ein junger Mann flieht aus der westfälischen Einöde in die Großstadt, wird dort irre an sich selbst, kehrt nach 20 Jahren zurück in die Provinz, komplett entwöhnt vom Trubel und den vielen gebrochenen Versprechen der Metropole…naja und dort wird es dann auch nur bedingt besser. wie immer braucht es seine Zeit zu kapieren, was der Autor uns da sagen will und vor allem wie der Roman funktioniert. Was sich zu Beginn liest wie ein wildes Hin- und Herspringen offenbart sich mit der Zeit als reife taktische, geschickt ineinander verschachtelte Meisterleistung.“

Mehr „to come“….

Bestellen Sie „Blaues Blut“ bei allen Groß- und Kleinhändlern oder aber direkt bei David Wonschewski, bei Bedarf auch mit Widmung. Das geht: HIER.

Kommentar verfassen

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26. September 2022 von in Nachrichten und getaggt mit , , , , , , .
%d Bloggern gefällt das: